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Sie haben wahrscheinlich kein Lipödem!

Sie haben wahrscheinlich kein Lipödem!

Ihre Beschwerden weisen eher nicht auf ein Lipödem (Lipohyperplasia Dolorosa) hin. Um sicherzugehen, dass Sie nicht an einem Lipödem leiden, empfehlen wir Ihnen jedoch eine Untersuchung bei einem Facharzt oder einer Fachärztin. 

In vielen Arztpraxen fehlt leider noch immer das Bewusstsein für das Krankheitsbild und es kommt häufig zu Fehldiagnosen und einem langen Leidensweg. Es ist jedoch unverzichtbar, dass die richtige Diagnose möglichst frühzeitig gestellt wird, damit bereits im ersten Stadium der Erkrankung die richtige Behandlung beginnen kann. 

Die Intensität der Schmerzen ist dabei unabhängig vom Gewicht oder Stadium. Denn bereits im ersten Stadium können Patientinnen unter starken Schmerzen leiden, auch wenn äußerlich noch keine großen Veränderungen ersichtlich sind. Im frühen Stadium ist es keineswegs einfach, die Fettverteilungsstörung Lipödem (Lipohyperplasia Dolorosa) zu erkennen. Nicht alle Lipödem-Anzeichen treten gleichzeitig und gleich stark ausgeprägt auf. 

Bei der Diagnosestellung wird zunächst eine sorgfältige Befragung zur Entwicklung der Krankheitssymptome, der Art der Krankheitssymptome sowie zum Auftreten der Symptome vorgenommen. Ebenfalls wichtig ist, ob eine Lipödem-Erkrankung familiär bekannt ist. Danach erfolgt eine eingehende Untersuchung. Hierbei wird zunächst geschaut, ob die mit dem Krankheitsbild verbundenen Dispoportionen optisch zu erkennen sind. Anschließend werden die betroffenen Extremitäten palpiert, d.h. nach einer speziellen Methode abgetastet. Die dabei empfundene vermehrte Berührungsempfindlichkeit oder Schmerzhaftigkeit wird an den unterschiedlichen Arealen der Arme und Beine verglichen, aber auch zu Arealen, die nicht vom Lipödem betroffen sind. Des Weiteren werden die Arme und Beine noch an festgelegten Punkten vermessen, um die Untersuchung zu vervollständigen. 

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